Was gehört zu einem Sicherheitskonzept für Veranstaltungen und warum ist es so wichtig?
Ein bisschen Lampenfieber gehört zu jeder Veranstaltung dazu. Aber Sorgen um die Sicherheit sollten weder dir noch deinen Gästen den Spaß verderben. Schon bei kleineren Events solltest du dir frühzeitig Gedanken über erforderliche Maßnahmen machen. Ein Sicherheitskonzept bei Veranstaltungen ist jedoch spätestens bei einer bestimmten Größe erforderlich.
Du willst, dass alles glatt läuft? Dass Gäste sich wohlfühlen, Rettungskräfte wissen, wo’s langgeht, und niemand über ein wild verlegtes Kabel stolpert? Dann ist es Zeit, Sicherheit nicht als lästige Pflicht einzustufen, sondern als Basis für ein gelungenes Event anzusehen.
Als Eventtechnik-Team von ETNord wissen wir: Gute technische Planung ist ein wichtiger Teil der Sicherheitsplanung, aber eben nur ein Baustein von vielen. Licht-, Ton-, Videotechnik und eine zuverlässige Stromverteilung bekommst du von uns. Damit deine Veranstaltung aber rundum geschützt ist, gehören auch Evakuierungspläne, Notfallkommunikation und Risikoeinschätzungen dazu, für die du dich an einen spezialisierten Berater, einen erfahrenen Sicherheitskoordinator oder eine professionelle Sicherheitsfirma wenden solltest.
Wann wird ein Sicherheitskonzept für Veranstaltungen notwendig?
Nicht für jede Party brauchst du ein Sicherheitskonzept, aber für viele eben doch. Und manchmal verlangt auch das Ordnungsamt danach. Ab einer bestimmten Besucherzahl, bei erhöhtem Gefahrenpotenzial oder bei bestimmten Veranstaltungsarten können Behörden ein Konzept einfordern. Dazu gehören zum Beispiel Open-Air-Events, Events mit Feuerwerk oder Veranstaltungen mit prominenten Gästen.
Häufig fällt in diesem Zusammenhang die Zahl von rund 1.000 erwarteten Besuchern. Je nach Situation kann ein Sicherheitskonzept aber auch bei deutlich kleineren Veranstaltungen erforderlich sein, beispielsweise, wenn sie an ungewöhnlichen Orten stattfinden: auf einem Steg am See, in einem leerstehenden Industriegebäude oder auf einem denkmalgeschützten Gelände. Auch Gewässernähe, enge Flächen, schwierige Anfahrtswege oder ein hoher Medieneinfluss können aus einer kleinen Feier ein genehmigungspflichtiges Sicherheitsprojekt machen.
Selbst wenn keine offizielle Anforderung vorliegt, entscheiden sich viele Veranstalter trotzdem für ein Sicherheitskonzept, einfach, weil es sich dann beruhigter schlafen lässt. Je genauer du vorher mögliche Risiken identifizierst und durchdenkst, desto entspannter wird die Umsetzung.
Wichtig zu wissen: Ein vollständiges Sicherheitskonzept muss von qualifizierten Fachplanern erstellt werden, insbesondere bei komplexen Events. Wir von ETNord übernehmen die technische Umsetzung deiner Veranstaltung und unterstützen dich als Technikpartner mit sicher verlegten Kabelwegen und einer korrekten Stromlastberechnung. Dabei setzen wir ausschließlich moderne Eventtechnik ein, die DGUV-konform geprüft wird.
Welche Vorteile bringt ein durchdachtes Sicherheitskonzept für alle Beteiligten?
Ein durchdachtes Sicherheitskonzept sorgt nicht nur für Sicherheit, es bringt Struktur in die gesamte Veranstaltung. Alle Beteiligten, vom Organisationsteam über Dienstleister bis hin zu Feuerwehr, Polizei oder Sanitätsdiensten, arbeiten mit derselben Informationsgrundlage. Das verhindert Missverständnisse, sorgt für eindeutige Zuständigkeiten und spart in Notsituationen wertvolle Zeit.
Auch für dich als Veranstalter ist das Konzept ein wichtiges Dokument: Es zeigt, dass du deine Sorgfaltspflicht ernst nimmst und dich mit den potenziellen Risiken auseinandergesetzt hast. Und noch ein Pluspunkt: Ein gutes Konzept ist wie ein Fahrplan, den du für kommende Events einfach wieder aus der Schublade ziehen und als Grundlage verwenden kannst, sodass nur leichte Anpassungen erforderlich sind.
Wie aufwendig ist die Erstellung eines Sicherheitskonzepts?
Die gute Nachricht zuerst: Ein Sicherheitskonzept zu erstellen, ist kein Hexenwerk, vor allem, wenn du auf bewährte Vorlagen zurückgreifst. Für kleinere Veranstaltungen mit überschaubarem Risiko reicht oft schon ein halber Tag, um die wichtigsten Punkte zu erfassen und zu dokumentieren.
Anders sieht es bei größeren Events oder besonderen Rahmenbedingungen aus. Sobald viele Gäste, große Locations oder eine erhöhte Anzahl an Risiken hinzu kommt, steigt der Planungsaufwand. Spätestens dann lohnt es sich, professionelle Fachplaner einzubeziehen, die Erfahrung mit behördlichen Anforderungen und Risikobewertungen haben.
Welche typischen Gefahren treten bei kleineren Events auf?
Auch bei kleinen Veranstaltungen kann’s schnell brenzlig werden, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Häufig fehlt im Team schlicht die Erfahrung mit sicherheitsrelevanten Details. Dann werden mal eben Verlängerungskabel über Gehwege gelegt oder Deko-Elemente aus leicht entflammbaren Materialien angebracht. Was nett gemeint ist, kann im Ernstfall zum Problem werden.
Gefahr droht auch durch private Technik: Wenn jemand seine alte Musikanlage von zu Hause mitbringt oder Scheinwerfer auf wackligen Tischen platziert, steigt das Risiko für Kurzschlüsse, Unfälle oder Brände. Und wer sich auf „Wird schon gutgehen“ verlässt, merkt oft erst zu spät, dass es an Feuerlöschern, geregelter Aufgabenverteilung oder einem Notfallplan fehlt.
Hier ein paar einfache Maßnahmen, mit denen du die Sicherheit sofort verbessern kannst:
- Leg fest, wer wofür zuständig ist: Eine eindeutige Aufgabenverteilung sorgt für schnelle Reaktionen, wenn’s drauf ankommt.
- Regle die Kommunikation: Wer alarmiert im Notfall wen? Wer spricht mit Gästen? Wer kennt den Fluchtplan?
- Macht einen gemeinsamen Sicherheitscheck: Geht vorher durch die Location und prüft, wo mögliche Risiken liegen, von Stolperfallen bis zu blockierten Notausgängen.
Jetzt Kontakt aufnehmen!
Wir freuen uns über deine Anfrage und melden uns umgehend bei dir zurück.
Welche Bestandteile gehören in ein vollständiges Sicherheitskonzept?
Ein Sicherheitskonzept ist dein Fahrplan für eine kritische Situation. Damit du im Notfall nicht improvisieren musst, sollte das Konzept alle wichtigen Informationen bündeln, übersichtlich gegliedert und gut verständlich sein, sodass jeder damit arbeiten kann. Je besser das Konzept auf die Veranstaltung zugeschnitten ist, desto leichter kannst du im Fall der Fälle schnell handeln und desto entspannter läuft auch das Event selbst.
Was muss zur Veranstaltung beschrieben werden?
Im ersten Schritt geht es um die grundlegenden Eckdaten: Was ist das überhaupt für ein Event? Wo findet es statt, wann, wie lange und für wen?
- Veranstaltungsart und Ablauf: Handelt es sich um ein Konzert, ein Sommerfest, einen Markt oder eine Tagung? Welche Programmpunkte sind geplant?
- Ort und Gelände: Indoor oder Outdoor? Gibt es Engstellen, Treppen, unebene Wege oder andere Besonderheiten?
- Besucherzahl: Wie viele Gäste werden voraussichtlich kommen? Gibt es unterschiedliche Besuchergruppen (z. B. Kinder, Senioren, Menschen mit Einschränkungen)?
- Zugangswege: Wie gelangen Besucher aufs Gelände? Gibt es separate Wege für Rettungskräfte?
Wie erstelle ich die Risikoanalyse für das Sicherheitskonzept der Veranstaltung?
Hier geht’s ans Eingemachte: Du identifizierst potenzielle Gefahren, schätzt ihre Eintrittswahrscheinlichkeit ein und legst konkrete Maßnahmen fest, um sie zu minimieren.
- Risiken erkennen: Nutze dafür eine Checkliste. Typische Gefahren sind z. B. Gedränge an Engstellen, Stromausfall, Wetterumschwünge oder medizinische Notfälle.
- Bewertung vornehmen: Wie wahrscheinlich ist das Risiko? Wie groß wäre der Schaden?
- Maßnahmen definieren: Was kannst du tun, um die Gefahr zu verringern? Gibt es Alternativen im Ablauf oder technische Lösungen?
- Dokumentation nicht vergessen: Die Risikoanalyse sollte schriftlich festgehalten werden, nicht nur für dich, sondern auch für Behörden oder Dienstleister.
Welche Notfallstrukturen gehören ins Konzept?
Wenn etwas passiert, muss es schnell gehen und dafür brauchst du Pläne.
- Evakuierung: Wie wird im Ernstfall evakuiert? Wer leitet die Gäste? Wo sind die Sammelpunkte?
- Kommunikation: Wer informiert wen? Gibt es ein internes Funksystem oder Notfallnummern?
- Brandschutz: Sind Feuerlöscher vorhanden? Wer ist eingewiesen? Gibt es Rauchmelder oder Sprinkleranlagen?
- Verkehr und Rettungswege: Sind Zufahrten für Rettungskräfte frei? Gibt es Parkverbote oder gesonderte Anfahrtswege?
All diese Maßnahmen müssen nicht nur gut geplant, sondern auch konkreten Personen zugewiesen sein: Wer ist verantwortlich, wer springt ein, wenn jemand ausfällt?
Welche Fehler kommen in schlechten Sicherheitskonzepten besonders häufig vor?
Ein Sicherheitskonzept ist kein Lückenfüller für den Aktenordner, sondern muss in Ausnahmesituationen funktionieren. Leider zeigt sich bei vielen Veranstaltungen: Das Papier wirkt vollständig, taugt aber im Zweifel nicht zur Umsetzung. Damit dir das nicht passiert, solltest du typische Schwachstellen kennen und vermeiden.
- Beteiligte werden nicht eingebunden: Ein Sicherheitskonzept sollte kein Solo-Projekt sein. Informiere dein Team, externe Dienstleister und Helfer, wer für welche Aufgabe zuständig ist und stell sicher, dass alle wissen, was im Notfall zu tun ist.
- Maßnahmen sind zu vage: „Fluchtweg freihalten“ klingt gut, ist aber keine konkrete Anweisung. Besser: „Person X überprüft vor Einlass die Markierungen und stellt sicher, dass keine Gegenstände im Weg stehen.“
- Keine Entscheidungsgrundlage für unerwartete Situationen: Das Wetter schlägt um, plötzlich kommen doppelt so viele Gäste, und nun? Gute Konzepte denken solche Szenarien mit und geben Leitlinien für spontane Änderungen vor.
Jetzt Kontakt aufnehmen!
Wir freuen uns über deine Anfrage und melden uns umgehend bei dir zurück.
Fazit: Die Bedeutung eines Sicherheitskonzepts für Veranstaltungen nicht unterschätzen
Was ein Sicherheitskonzept wirklich bringt? Vor allem eins: Ruhe im Kopf. Wenn geregelt ist, was im Notfall passiert, lässt sich die Veranstaltung nicht nur besser planen, sondern auch entspannter genießen. Du merkst den Unterschied oft erst dann, wenn etwas passiert, aber genau das willst du ja vermeiden.
Wichtig ist, dass das Sicherheitskonzept nicht nur auf dem Papier gut aussieht, sondern muss für den Einsatz im Notfall ausgelegt sein. Dabei musst du nicht alles allein stemmen. Für technische Sicherheitsaspekte stehen wir von ETNord dir gerne zur Seite: Wir berechnen die Stromverteilung korrekt, sichern Kabelwege, halten Flucht- und Rettungswege frei und sorgen dafür, dass deine Veranstaltung unter technischen Gesichtspunkten einwandfrei läuft.
Quellen
[1]
[2]